Die Seelsorgestiftung Oberfranken

Die Stiftung wurde im Jahr 2010 gegründet. Ihr Ziel ist die Unterstützung der Seelsorge im Kirchenkreis Bayreuth, konkret die Seelsorge in der Gemeinde, im Krankenhaus, im Gefängnis, im Seniorenheim, am Telefon oder in vielen anderen Lebenssituationen. Gerade während der aktuellen Corona-Krise wird sichtbar, wie wichtig offene Ohren und offene Herzen für Menschen in Einsamkeit und Not sind.

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Seniorin am Fenster
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Menschen brauchen Zuwendung. Wegen der Coronabeschränkungen sind private Besuche in den Seniorenheimen oftmals stark eingeschränkt. Die Pflegerinnen und Pfleger sind dann die einzigen Gesichter, die die Bewohnerinnen und Bewohner in Seniorenheimen zu sehen bekommen. Doch gerade für sie sind regelmäßige Kontakte und Austausch lebenswichtig, denn Einsamkeit macht krank. Sie brauchen offene Ohren für ihre Nöte und Ängste. Sie freuen sich, wenn ihnen jemand zuhört, mit ihnen singt oder betet.
Screenshot
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Regelmäßig beteiligen sich viele Menschen vor und hinter der Kamera an den Fernsehgottesdiensten. Diese Aufnahmen ist aufwändig. Es bedarf geschultes Personal und gute technische Ausstattung. Die evangelische Kirche in Bayern trägt dafür die Hauptlast der Kosten. Die Fernsehgottesdienste sollen weiter entwickelt werden. Deshalb sollen die Mitwirkenden geschult werden und für Aufnahme und Durchführungen der Gottesdienste braucht es weitere technische Ausstattung.

Übergabe Bücher
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Seelsorge ist ein wichtiger Baustein für die Arbeit in den Seniorenpflegeheimen der Diakonie Bayreuth. Regionalbischöfin Dr. Dorothea Greiner war im Matthias-Claudius-Haus zu Gast und würdigte diesen Dienst. Für eine kirchliche Einrichtung sei das ein besonderes Markenzeichen, so Dr. Greiner. Und als Vorsitzende der Seelsorgestiftung Oberfranken ergänzte sie: „Diesen Seelsorgedienst wollen wir gerne unterstützen.“

Die Seelsorgestiftung wurde im Jahr 2010 gegründet, um den Erhalt der Telefonseelsorgestelle Ostoberfranken/Bayreuth langristig zu sichern. Einen Teil der Personalkosten für die Leitungsstelle wird von der Stiftung getragen (2019: 10.000 EUR). Das Durchhaltevermögen hat sich gelohnt: Bis 2023 ist die Stelle finanziert. Für die Zeit danach soll bereits jetzt ein Finanzpolster aufgebaut werden. Außerdem benötigt die Telefonseelsorge Zuschüsse für Einzelmaßnahmen (z.B. Fortbildungskurse).

Halt und Zuversicht für die Seele